12 Startups? Das Fazit aus einem Jahr Selbstständigkeit

InAllgemein

Acht Monate kein Update? Damit geht es diesem Blog wohl wie den meisten Blogs. Was im Hintergrund passiert ist, wie das erste Jahr in Freiheit für mich war und was ich gelernt habe, erfahrt Ihr in diesem Post.

Startup 1: Dieser Blog

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Startup 2: Persönlichkeitsentwicklung

✅ Das wichtigste Projekt ist man selbst. Deswegen habe ich im Jahr 2017 die meiste Zeit in mich investiert und viel gelesen und insbesondere Youtube geschaut (Finanzielle Freiheit, Crypto, Ausdauersport und gesunde Ernährung, Amazon FBA etc.)

Startup 3: Programmierskills

❌ Zahlreiche udemy-Kurse zu neuen Programmiersprachen und Frameworks liegen in meiner Bibliothek. Durchgearbeitet habe ich keinen und außer einem Alexa-Skill kam wenig rum oder anders formuliert: Die Zeit habe ich lieber für finanzielle Bildung oder beispielsweise Lightroom-Tutorials genutzt. 2018 nehme ich vielleicht einen neuen Anlauf – an den passenden Meetups und Events (Beispiel: Facebook Developer Circles) mangelt es nicht. 🙂

Startup 4: Ein physisches Produkt

✅ Immer wieder bin ich über Amazon FBA gestolpert und es hat mich sehr gereizt, noch mal selbst ein eigenes Produkt online zu verkaufen. Nach ein paar Videos, Büchern bin ich direkt in die Umsetzung gegangen und nun ist es live hedgecoin.de

Ob ich das Business ausbaue? Ich weiß es noch nicht. Wenn man sich die ehemaligen FBA-Stars anguckt, machen die jetzt auch fast alle etwas Anderes.

Startup 5: Reise- und Foodblogger

✅ Den Begriff „Digitaler Nomade“ finde ich mittlerweile etwas verbrannt und dennoch habe ich es mir nicht lehmen lassen, das Klischee in einem Foto zu bedienen. 😉

Daily Coconut keeps the Doctor away. 😂 #koelnergram_challenge_urlaub2017

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Ich fühle mich eher als ortsunabhängiger Unternehmer mit dauerhafter Homebase in Köln. Mir reicht es zu wissen, das man überall arbeiten könnte.

Dieses Projekt hat mir 2017 am meisten Spaß gemacht, weil man Reisen, Fotografieren und Essen so gut verbinden kann. Nebenbei habe ich sogar Google Local Guide Stufe 7 erreicht:

Startup 6: Drohnenbilder monetarisieren

❌ Drohnenbilder monetarisieren? Nur weil die Bilder toll aussehen und man bekannte Ort wie Köln völlig neu entdecken kann, heißt das nicht, dass man auch einen Wert stiften kann und dass auch eine gewisse Kaufkraft da ist. Mehr im Post Mortem zu meinem Drohnenprojekt.

Startup 7: Ticketsnapper

❌ Hat leider nicht funktioniert und gab nebenbei noch gut Ärger bis hin zur Strafanzeige. 😉 Deswegen lieber zu den Akten gelegt.

Startup 8: Geschenke-Reminder

Post Mortem hier.

Startup 9: Brand Ambassador / Influencer

✅ Seit Februar 2017 habe ich das Glück, als ASICS Frontrunner meinem liebsten Hobby nachzugehen: Laufen. Und das macht dank einer großartigen Community und erstklassiger Ausrüstung gleich doppelt Spaß – egal ob offline oder auf Insta. #IMoveMe

Nicht umgesetzt: Die Tinder-app fürs business lunch

Getreu dem Buch „Geh nie alleine essen!“ bin ich im letzten Jahr mit neuen und allten Bekannten in einem der vielen Kölner Lokalitäten essen gewesen. Für mich persönlich nutze ich Calendly, doch müsste man das doch auch irgendwie skalieren können? Sozusagen ein Tinder, wo man interessante Leute aus der Umgebung (hier wäre das Köln-Ehrenfeld) zum Mittagessen anpingen kann. Für größere Firmen wäre das Tool ebenso interessant.

Nicht umgesetzt: Ehrenhelp, das Spontacts für Microdienstleistungen

Den Namen fand ich genial: Ehrenhelp ist ein Wortspiel aus „Köln-Ehrenfeld“ und etwas wegen der Ehre tun – nämlich helfen. Da ich momentan extrem viel Zeit habe und manchmal nicht weiß was ich damit anfangen soll, bin ich auf der Suche nach Plattformen wie nebenan.de bei der man anderen helfen kann. Nicht wegen Viereurofuffzig, sondern eher um etwas Gutes zu tun und Menschen kennenzulernen. Im Gegensatz zu vielen Ehrenämtern oder der Kölner Tafel aber eher spontan wie z. B. Einkäufe für alte Menschen erledigen oder mit ihren Hund Gassi gehen. Wer hast Lust?

Fazit

Ich bin sehr stolz, dass ich die meisten Ideen umsetzen konnte oder sie sich dank der Kraft von Visualisierungen sich so entwickelt haben wie ich es erhofft hatte. Statt krampfhaft zwölf Ideen zu entwickeln habe ich mich aber eher um zwei Dinge gekümmert: Sport bzw. Erholung und Ausbau bestehender Projekte.

Die ersten sechs Monate des Jahres habe ich mir also eine Auszeit gegönnt und mich voll auf den Ironman in Frankfurt konzentriert. Mit großem Erfolg und dem Beweis: Ein Lifestyle-Business Die Vier-Stunden-Woche ist möglich und das macht mich einfach nur so unendlich dankbar. Man kann tagelang einfach nur mit dem Hund auf der Couch verbringen und dabei zusehen wie er immer mehr graue Haare bekommt. Völlige Selbstbestimmtheit und Einklang mit dem Biorhythmus.

Die zweite Jahreshälfte habe ich wie oben beschrieben mit persönlicher Weiterentwicklung und vor allem um die Themen Fotografie und mein Startup Plaghunter gekümmert. So konnte ich 10.000 neue Bilder produzieren und in Plaghunter eine neue Funktion einbauen, mit der man Urheberverstöße mit wenigen Klicks einreichen kann.

Am Ende kommt es meiner Meinung nach auf eine gesunde Mischung aus neuen Projekten (Spieltrieb, Innovationen) und der Weiterentwicklung vorhandener Unternehmen (Wachstum) an. Die Geheimzutat dabei ist Synergie. So ist es kein Zufall, dass ich mich nicht nur für Kryptowährungen interessiere, sondern direkt die passenden physischen Produkte sowie Bitcoin Stock Photos anbiete.

2018 kann kommen! Was sind Eure Pläne und nächsten Projekte?

 

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